In video veritas: Short-videos als authentische Ausspracheübungen

dc.contributor.authorBohušová, Zuzana
dc.date.accessioned2026-03-06T12:01:36Z
dc.date.available2026-03-06T12:01:36Z
dc.date.issued2025
dc.descriptionIn: Linguistische Treffen in Wrocław. Drážďany : Neisse Verlag, 2025. ISSN 2084-3062. Roč. 28, č. 2 (2025), s. 247-260.
dc.description.abstractIm Artikel befasst sich die Autorin mit der phonodidaktischen Arbeit anhand audiovisueller Materialien. Authentische Short-Videos bieten effektive Möglichkeiten für den Phonetikunterricht in Deutsch als Fremdsprache (DaF). Sie wirken attraktiv, wecken Wiederholungslust und fördern Sprechflüssigkeit sowie Situativität. Sie sind leicht zugänglich, bringen gesprochene Gegenwartssprache in den Unterricht und können auf vielfältige Weise als kontextverankerte Ausspracheübungen genutzt werden. Durch Imitation fördern sie die intonatorisch-artikulatorische Progression der Lernenden. Authentische Materialien sind wichtig, um den natürlichen Sprachgebrauch kennenzulernen und Strategien zur Rezeption und Produktion zu entwickeln. Sie enthalten typische Merkmale des alltäglichen Sprachgebrauchs, wie umgangssprachliche Elisionen, suprasegmentale Expressivität, fremde oder plurizentrische Akzente, stilistische Hybridität sowie Mimik und Gestik. Der Einsatz digitaler Medien im Unterricht ist folglich sinnvoll, erfordert jedoch eine angepasste didaktische Herangehensweise. Zwei Stand-up-Comedians, Alain Frei und Sebastian Lehmann, dienen mit ihren auf Video aufgenommenen Live-Auftritten als motivierende Mustersprecher mit dialektfreier Aussprache. Bei Mitsprechübungen sind die StudentInnen mit der sog. Sprechflüssigkeit konfrontiert, das bedeutet, dass sie sich eine konkrete und bewusste Vorstellung vom Redekontinuum mit all seinen suprasegmentalen Aspekten – Tempo, Melodiemodulation und Emotionalität – machen. Untertitel unterstützen das multimodale Vorgehen, bei dem das Sprechen mit dem Lesen verbunden wird. Anschließend kann man sich auch auf die Laut-Buchstaben-Zuordnung konzentrieren. Die Feststellung In video veritas – also Im Video liegt die Wahrheit – wurde der Überschrift dieses Aufsatzes vorangestellt. Es soll die Botschaft überbringen, dass Videos als situationsverankerte und multiperspektivische Kunstwerke dem, was man als Wahrheit begegnet, am besten entsprechen, in unserem Fall mit Fokus auf die sprachkulturelle Realität und den mündlichen Sprachgebrauch.
dc.description.sponsorshipVEGA 1/0391/26 Accessible2! Zrozumiteľnosť ako norma
dc.identifier.doihttps://doi.org/10.23817/lingtreff.28-15
dc.identifier.issn2084-3062
dc.identifier.issn2657-5647
dc.identifier.urihttps://repo.umb.sk/handle/123456789/1316
dc.language.isode
dc.publisherNeisse Verlag : Drážďany
dc.rightsCC BY-SA Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0. International
dc.rightsinfo:eu-repo/semantics/openAccess
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/
dc.subjectvideo
dc.subjectnemecká výslovnosť
dc.subjectautenticita
dc.subjectautentickosť
dc.subjectauthenticity
dc.subjectfonodidaktika
dc.subjectphonodidactics
dc.subjectimitácia
dc.titleIn video veritas: Short-videos als authentische Ausspracheübungen
dc.typeArticle
dc.typeinfo:eu-repo/semantics/article

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