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Prehliadanie 08 Články v časopisoch podľa Autor "Bohušová, Zuzana"
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Položka In video veritas: Short-videos als authentische Ausspracheübungen(Neisse Verlag : Drážďany, 2025) Bohušová, ZuzanaIm Artikel befasst sich die Autorin mit der phonodidaktischen Arbeit anhand audiovisueller Materialien. Authentische Short-Videos bieten effektive Möglichkeiten für den Phonetikunterricht in Deutsch als Fremdsprache (DaF). Sie wirken attraktiv, wecken Wiederholungslust und fördern Sprechflüssigkeit sowie Situativität. Sie sind leicht zugänglich, bringen gesprochene Gegenwartssprache in den Unterricht und können auf vielfältige Weise als kontextverankerte Ausspracheübungen genutzt werden. Durch Imitation fördern sie die intonatorisch-artikulatorische Progression der Lernenden. Authentische Materialien sind wichtig, um den natürlichen Sprachgebrauch kennenzulernen und Strategien zur Rezeption und Produktion zu entwickeln. Sie enthalten typische Merkmale des alltäglichen Sprachgebrauchs, wie umgangssprachliche Elisionen, suprasegmentale Expressivität, fremde oder plurizentrische Akzente, stilistische Hybridität sowie Mimik und Gestik. Der Einsatz digitaler Medien im Unterricht ist folglich sinnvoll, erfordert jedoch eine angepasste didaktische Herangehensweise. Zwei Stand-up-Comedians, Alain Frei und Sebastian Lehmann, dienen mit ihren auf Video aufgenommenen Live-Auftritten als motivierende Mustersprecher mit dialektfreier Aussprache. Bei Mitsprechübungen sind die StudentInnen mit der sog. Sprechflüssigkeit konfrontiert, das bedeutet, dass sie sich eine konkrete und bewusste Vorstellung vom Redekontinuum mit all seinen suprasegmentalen Aspekten – Tempo, Melodiemodulation und Emotionalität – machen. Untertitel unterstützen das multimodale Vorgehen, bei dem das Sprechen mit dem Lesen verbunden wird. Anschließend kann man sich auch auf die Laut-Buchstaben-Zuordnung konzentrieren. Die Feststellung In video veritas – also Im Video liegt die Wahrheit – wurde der Überschrift dieses Aufsatzes vorangestellt. Es soll die Botschaft überbringen, dass Videos als situationsverankerte und multiperspektivische Kunstwerke dem, was man als Wahrheit begegnet, am besten entsprechen, in unserem Fall mit Fokus auf die sprachkulturelle Realität und den mündlichen Sprachgebrauch.Položka Sprachliche Strategien zur Förderung eines höheren Verständlichkeitspotenzials - unter besonderer Berücksichtigung der Neutralisierung von Merkmalen(Neisse Verlag : Drážďany, 2025) Bohušová, ZuzanaDer Beitrag befasst sich mit verständlicher Sprache und den Strategien, die dazu beitragen, verständlich zu kommunizieren oder das Verstehen zu erleichtern. Dabei wird zwischen der Verständlichkeit als Potenzial und dem Verstehen bzw. Verständnis als konkreter Realisierung unterschieden. Zudem ist es methodisch wichtig, die Perspektive des Produzenten (Sender-Optik) von der des Rezipienten (Empfänger-Optik) zu differenzieren. Das Erfassen der Wechselwirkungen zwischen diesen Perspektiven bildet die Grundlage für eine fachbezogene Auslegung. Der moderne Trend entwickelt sich von der Erforschung des Textverständnisses zur Erforschung der Verständlichkeit von Sprachen. Der Beitrag beleuchtet folgende Subthemen: – Normung der Verständlichkeit: Die internationale Norm für einfache Sprache und ihre Bedeutung, – Sprachmittel der Verständlichkeit: Strategien zur Förderung kognitiver Prozesse, – Neutralisierung von Merkmalen: Verbreitete Strategien zur Verbesserung des Verständlichkeitspotenzials. Ziel ist es, die wesentlichen Werkzeuge für eine effektivere Kommunikation, z. B. die schriftlich-mündliche Hybridisierung, zu untersuchen und aufzuzeigen, wie diese in verschiedenen Kontexten angewendet werden können. Der innovative Beitrag der Autorin besteht darin, das theoretische Konzept der Merkmalsneutralisierung aus der inter- und intralingualen Translation an die Verständlichkeitsforschung anzupassen. Dabei wird ein besonderer Fokus darauf gelegt, wie sprachliche und kommunikative Strategien systematisch miteinander verknüpft werden können, um ein breiteres Publikum zu erreichen. Die einschlägige Forschung zur Verständlichkeit wird durch neue sprachpolitische und legislative Bemühungen um sogenannte „accessible languages“, insbesondere in intersozietären Diskursen, motiviert. Solche Entwicklungen unterstreichen die zunehmende gesellschaftliche Bedeutung des Themas.